Großes Interview mit dem DHC-Aufsichtsratsvorsitzenden und Ex-Bürgermeister
Hilgers: "Mich hat die Begründung erschüttert"
RA: Was die Emotionen angeht, ist die geplante Spielgemeinschaft zwischen dem DHC Rheinland und der HSG Düsseldorf derzeit das am meisten diskutierte Thema in Dormagen. Was halten Sie als Aufsichtsratsvorsitzender des DHC von dem Konzept und was halten Sie davon, wie es bisher – auch Ihnen gegenüber, der über die Pressekonferenz in Neuss vorab nicht informiert worden ist - kommuniziert worden ist?
Hilgers: Leider hat Heinz Lieven Recht. Es wird in finanzieller Hinsicht keine Alternative geben. Das gilt nicht nur mit Blick auf einen möglichen Aufstieg in die Erste Liga, sondern auch dafür, dauerhaft ein gewisses Niveau in der Zweiten Liga aufrecht zu erhalten. Im wirtschaftlichen Umfeld Dormagens lassen sich nicht genug Sponsoren finden, um den Profi-Handball zu tragen. Das hat auch damit zu tun, dass die Unternehmen im Chempark bis auf eine überschaubare Ausnahme dem Beispiel der Bayer AG folgen und sich nicht engagieren. Der Chempark ist nun mal mit Abstand das größte Gewerbegebiet, das wir in dieser Stadt haben. An der Stelle muss man auch einmal betonen, dass es ohne Heinz Lieven und sein Engagement schon längst das Aus für den Profi-Handball in Dormagen gegeben hätte. Wenn man so eine Kooperation realisieren muss, dann braucht man dafür allerdings ein überzeugendes Gesamtkonzept, das von der neuen Identität über ein neues Corporate Design bis zu einem neuen Marketingkonzept für Sponsoren und Fans geht. So etwas kann nicht im stillen Kämmerlein, sondern muss mit den Zielgruppen zusamen erarbeitet werden. Es wird höchste Zeit, dass damit angefangen wird. Das Ende dieser Saison ist schnell da. Insofern muss nun auch wesentlich offener kommuniziert werden, als das bisher der Fall gewesen ist.
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SPD-Stadtratsfraktion reagiert auf Ausführungen Heryscheks zum „Dormagener Modell"
Schwerpunkt bei den Naturwissenschaften ist falsch
Dormagen (eb/-oli) – In der SPD-Stadtratsfraktion wurde positiv aufgenommen, dass die Jamaika-Koaltion in einem Antrag die Frage nach der Optimierung eventuell bestehender Schnittstellenproblematiken zwischen Kindertagesstätten, Grund- und weiterführenden Schulen gestellt hat. Michael Dries: „Als ersten Schritt empfehle ich Jamaika und dem Bürgermeister, die vor einem Jahr durchgeführte Trennung von Jugendhilfe und Schule in der Verwaltung rückgängig zu machen." Was die Einführung eines Schnittstellenmanagements für den Übergang angeht, so sei der CDU-Stadtverbandsvorsitzende André Heryschek darauf hingewiesen, dass es schon gut funktionierende Kooperationen beim Übergang von den KiTas in die Grundschulen und von dort in die weiterführenden Schulen gibt.
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Im Chempark Investition von fünf Millionen € in Laborgebäude mit moderner Dämmtechnik
Neues Forschungszentrum von Bayer MaterialScience
Dormagen (eb/-oli) – Mit einer symbolischen Schlüsselübergabe ist in der vergangenen Woche das neue Forschungszentrum der Bayer MaterialScience (BMS) AG im Chempark eingeweiht worden. Der Schlüssel hatte dabei im doppelten Sinne Symbolcharakter, denn der Türöffner bestand aus Polyurethan-Schaum. Die weltweite Verfahrensforschung für die zentralen Vorprodukte von Polyurethan – in der Fachsprache Isocyanate genannt – sind im neuen Technikum an einem Ort gebündelt worden. „Durch diese Investition stärken wir unsere weltweite Technologieführerschaft und die Prozessentwicklung am Standort Dormagen", sagte Dr. Joachim Wolff, Leiter des Bereichs Polyurethane bei BMS. Fünf Millionen € investierte das Unternehmen in das Forschungszentrum.
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